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Schutz & Forschung

Die Greifvogelstation beteiligt sich an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungs- und Schutzprojekten im Zusammenhang mit Greifvögel. Beispiele dafür sind die Beringung aller Vögel oder die Beteiligung am Wiederansiedlungsprojekt von Habichtskäuzen.

Jedem Vogel seinen Ring

Jeder Vogelpatient wird bei seiner Ankunft gewogen, vermessen und es wird kontrolliert, ob er beringt ist. Ist dies nicht der Fall, bekommt das Tier vor seiner Freilassung einen Fussring. Mit dieser Beringung der Vogelwarte Sempach ist jedes Tier weltweit eindeutig identifizierbar.

Wiederansiedlungsprojekt Habichtskäuze

Seit dem Frühjahr 2015 beherbergt die Greifvogelstation Berg am Irchel ein besonderes Eulenpaar: Die Habichtkäuze.

Diese Eulenart – nach dem Uhu die zweitgrösste Mitteleuropas – bewohnte vor über hundert Jahren die Mischwälder Österreichs und den bayrischen Wald. Intensive Waldwirtschaft und die Jagd führten zum Verschwinden dieser imposanten Eule.
2009 wurde in Österreich ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet. In den ersten fünf Jahren des Projekts wurden über 150 Habichtskäuze aus Nachzuchten ausgewildert. Auch die Jungtiere des Habichtskauz-Paares in der Greifvogelstation Berg am Irchel wurden im Juli 2017 in Österreich ausgewildert. Sie tragen dann dazu bei, das Überleben der neu aufgebauten Population langfristig zu sichern.

> Dokumentation zum Einzug des Paares

Beteiligung an weiteren Forschungsprojekten

  • Forschungsprojekt Belastung der Greifvögel durch Bleimunition in der Jagd:
    Wir nehmen bei unseren Patienten standartmässig Proben, um die Bleibelastung der bei uns eingelieferten Greifvögel zu eruieren.
  • Projekt Lausfliegen:
    Ein weiteres Projekt ist eine Probensammlung von Lausfliegen.
  • Für Steinkäuze bauen wir zum Beispiel Niströhren und unterstützen diese Populationen somit auf möglichst natürliche Weise.