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FLÜGELBRUCH, VOGELTRAUMA UND EULENPHYSIO Der dritte Workshop mit den Studenten vom Tierspital Zürich Full view

FLÜGELBRUCH, VOGELTRAUMA UND EULENPHYSIO

Wussten Sie, wie man einen Greifvogel fachgerecht untersucht? Wo man einen venösen Zugang bei einem Vogel legt oder wie man bemerkt ob und wo der Flügel gebrochen ist? Dies waren Themen des Workshops für angehende Tierärzte in der Greifvogelstation Berg am Irchel.

Bereits zum dritten Mal fand ein Workshop für angehende Tierärzte des Tierspitals Zürich in der Greifvogelstation Berg am Irchel statt. Die Studierenden lernten nicht nur die Station kennen, sondern konnten auch selbst Hand anlegen: Fleissig wurde das Anlegen des Verbandes, wie auch das Legen von venösen Zugängen geübt.

An diesem Nachmittag wurden die angehenden Tierärztinnen und Tierärzte in das Einmaleins der Vogelpflege und -behandlung eingeführt. Dazu standen sowohl die Infrastruktur der Station, das Know-How der Experten, wie auch die Greifvögel zur Verfügung. Eine Herausforderung für die Teilnehmenden waren die Übungen an verstorbenen Greifvögeln. Die Greifvogelstation bot den Studierenden die Möglichkeit, unter der Leitung von Prof. Dr. Hatt – Direktor der Klinik für Zoo-, Heim-, und Wildtiere des Tierspitals Zürich – medizinische Behandlungen an Vögeln, die nicht gerettet werden konnten, zu üben. Das ist deshalb wertvoll, da die angehenden Tierärzte in Zukunft im Tierspital auch Ansprechpersonen für Greifvögel werden können.

Der Tierspital und die Greifvogelstation arbeiten seit Jahren eng zusammen. Leichtere Verletzungen werden in der Station vom Stationsleiter Andreas Lischke selbst behandelt. Schwer verletzte Vögel werden zuerst für Abklärungen und Behandlungen in das Tierspital gefahren, bevor sie in der Greifvogelstation rehabilitiert werden.

> Unsere Beteiligung am Schutz und der Forschung von Greifvögeln
> Umweltbildung: ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit