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BALD SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA Gespannt warten wir die weiteren Weisungen des Bundes ab, bis es in einen normalen Alltag zurück geht. Full view

BALD SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA

In den vergangenen Wochen war es ungewöhnlich still in der Greifvogelstation Berg am Irchel. Die Führungen mit neugierigen Tierfreunden und jungen Nachwuchs-Ornithologen blieben aus. Am 10. Juni melden wir uns mit viel Elan und spannenden Führungen zurück.

Wir freuen uns sehr, Besucherinnen und Besucher ab dem 10. Juni wieder zu Führungen und öffentlichen Veranstaltungen in der Greifvogelstation Berg am Irchel begrüssen zu dürfen. Bis dahin erarbeiten wir ein Schutzkonzept, so dass wie unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen die Anlässe durchführen können.

Die erste öffentliche Führung findet am 13. Juni statt. Zum Schwerpunktthema «Falken», werden ca. 20 Personen auf einem Rundgang durch die Station unsere Arbeit kennenlernen, viel Wissenswertes über unsere einheimischen Greifvögel und Eulen lernen und ausserdem einen Blick hinter die Kulissen werfen und unsere Patienten aus nächster Nähe betrachten. Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht, deshalb findet sie zusätzlich auch am 20. Juni statt. Gerne nehmen wir Anmeldungen für diesen Termin entgegen.

Während des Sommers erwartet die Besucherinnen und Besucher jeden Monat eine spannende öffentliche Führung. Mit dabei ist eine Führung am 22. August mit dem Schwerpunktthema «Rotmilan», einem der häufigsten Patienten der Station. Am Familientag am 20. September erforschen die Besuchenden die Unterschiede zwischen Tag- und Nachtgreifen und können selbst, ausgestattet mit Fernrohr und Feldstecher, die Greifvögel am Himmel erspähen – ein Erlebnis für Gross und Klein. Nebst der Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen bieten wir auch wieder private Gruppenführungen durch die Station an. Gerne beraten wir Sie und Ihre Familie, Ihren Verein oder Ihre Schulklasse.

Trotz der Pandemie haben wir in den letzten Wochen uneingeschränkt verletzte Greifvögel aufgenommen und behandelt. Auf Grund der strengen Massnahmen konnte jedoch keine Hilfe von Freiwilligen in der Pflegestation angenommen werden. Momentan sind viele Jungtiere zur Aufzucht in der Station, darunter zwei Waldkauzküken, vier Schleiereulenküken, eine junge Waldohreule und ein kleiner Mäusebussard. Im Vergleich zu anderen Jahren fanden bis jetzt eher wenige Jungvögel ihren Weg nach Berg am Irchel. Die Coronakrise führte wohl dazu, dass sich die Bevölkerung eher weniger traute, die verlassenen Tiere in eine Station zu bringen. Nebst Küken zieht das Team den Habichtskauznachwuchs auf und behandelt zur Zeit weitere 6 Mäusebussarde, 4 Rotmilane, 4 Turmfalken, 3 Waldkäuze, eine Waldohreule und 2 Schleiereulen.

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