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DAS 2017 IN ZAHLEN Drei der häufigsten Patientenarten 2017: der Rotmilan, der Mäusebussard und der Waldkauz (v.l.n.r.) Full view

DAS 2017 IN ZAHLEN

Unsere gefiederten Patienten werden meist als Jungvögel, mit einem Trauma oder einer Schwäche in Folge Unterernährung zu uns in die Greifvogelstation eingeliefert. Erfahren Sie, was die Zahlen von 2017 sonst noch über unsere Arbeit mit den Greifvögeln und Eulen verraten.

Im vergangenen Jahr waren die Boxen gut befüllt in der Greifvogelstation. Wir kümmerten uns um so viele Patienten wie noch nie. Wieso? Das Jahr begann mit Kälte, Nässe und Schnee. Deshalb hatten wir bereits anfangs Jahr ordentlich Betrieb. Zahlreiche hungerleidende Vögel, insbesondere Mäusebussarde, konnten wir anfangs Jahr auffüttern und wieder freilassen. Im Frühjahr kam bereits die nächste Welle an vielen Patienten. Eulen, welche ganz natürlich aus dem Nest springen, werden (viel zu) häufig als Weisen fälschlicherweise zu uns gebracht. Wir füttern die Küken auf und lassen sie jeweils frei, wenn sie genug gross und stark sind.

Von den 277 Patienten letztes Jahr waren rund 27% Mäusebussarde. Am zweitmeisten pflegten wir Turmfalken (19%), gefolgt von den Waldkäuzen (16%) und Rotmilanen (14%). Im Vergleich zu den vorherigen Jahren bedeutet das eine Zunahme von über 50 Vögeln im Jahr 2016 und über 60 Vögel im Jahr 2015. Nicht nur die absolute Anzahl an Patienten war für uns aussergewöhnlich. Sondern auch die Patienten an sich. Saker- und Rötelfalke oder Fisch- und Steinadler waren nur einige der Highlights im Jahr 2017.

Von all den eingelieferten Patienten konnten wir die allermeisten wiederauswildern. Der Pflegeerfolg liegt bei beinahe 80%: Wiederum ein sehr schönes Ergebnis für unsere Station.

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