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DIGITALE DATENERFASSUNG Was man als freiwillige/r Greifvogelstation-Mitarbeiterin oder -Mitarbeiter an einem Samstagnachmittag alles so macht: die Datenbank kennenlernen zum Beispiel. Full view

DIGITALE DATENERFASSUNG

Was früher ein Ordner war, ist heute die Festplatte. Auch wir in der Greifvogelstation haben aufgerüstet und erfassen unsere Patientendaten nun ausschliesslich digital.

Art, Geschlecht, Fundort, -datum, Finder oder Finderin, Ringnummer, Befund und Behandlung – all diese Daten werden bei der ersten Untersuchung direkt nach Ankunft des Vogels in der Station erfasst. Je nach Befund werden die Greifvögel und Eulen handgefüttert, sie erhalten Medikamente oder werden speziell ernährt – über jede Massnahme wird zur Kontrolle Buch geführt. Früher geschah dies auf Papier, heute nur noch digital. Seit einigen Wochen erfassen wir die Patientendaten in einer eigens entwickelten Datenbank. Im Behandlungsraum stehen nun Tastatur und Computer und nicht mehr wie früher Zettel und Bleistift.

Die Vorteile der digitalen Erfassung liegen auf der Hand: Auswertungen – von einfachen Vergleichen bis hin zu wissenschaftlichen Untersuchungen – sind plötzlich ohne grossen Zusatzaufwand möglich. Momentan ist das Team der Greifvogelstation noch daran, die Angaben der alten Patientenakten in die Datenbank einzuspeisen. Dieser Aufwand wird sich lohnen, denn die Aufzeichnungen reichen bis zum Beginn der 1970er-Jahre zurück.

Damit das komplette Team der Greifvogelstation mit der Neuerung umgehen kann, wurde im Februar ein Workshop veranstaltet. Denn es ist wichtig, dass auch die Freiwilligen lernen, mit der Datenbank umzugehen. Denn komplette Datensätze sind die Basis für aussagekräftige Analysen.

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