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EIN STORCH KOMMT SELTEN ALLEIN Der Storch teilt sich die grosse Voliere mit Mäusebussarden, Rotmilanen und Turmfalken – problemlos. Full view

EIN STORCH KOMMT SELTEN ALLEIN

Gross, weiss, lange Beine, grosser Schnabel. Das kann doch kein Greifvogel oder Eule sein. Doch auch die Störche verletzten sich, werden zu jung aus ihrem Horst getrieben oder verirren sich.Deshalb bieten wir auch diesen Tieren Hilfe an und Pflegen sie gesund. 

Diesen Sommer haben wir aussergewöhnlich viele Störche in der Greifvogelstation Berg am Irchel, nämlich gleich deren fünf. Unterschiedliche Gründe haben sie zu uns gebracht. Der eine ist in eine Stromleitung geprallt, sodass er gleich das Stromnetz einer ganzen Gemeinde lahmlegte. Nun erholt er sich von seinem Schock, scheint jedoch schon wieder ziemlich fit zu sein. Der nächste wurde in der Nacht des 1. Augusts mitten in der Stadt Frauenfeld in einem Innenhof gefunden, wo er verängstigt und verwirrt herumstand. Das Feuerwerk hat seinen Teil dazu beigetragen. Die nächsten zwei wurden uns bereits im Juni gebracht:

Der heikelste Fall kam am 24. Juli zu uns. Ein ausgewachsener Storch, welcher mit einer offenen Wunde zu kämpfen hatte. Die Wunde wurde bereits von Maden befallen, sodass eine Behandlung schwierig wurde. Unser Partner, das Tierspital Zürich, säuberte die Wunde und dann kämpfte der Storch ums Überleben. Leider hat er nicht geschafft.

Bei guten gesundheitlichen Konditionen setzten wir die Störche in einen Kunsthorst. Von dort aus können sie davonfliegen, wann immer sie möchten. Wir sind gespannt, ob der eine oder andere Storch Berg am Irchel als sein neues Zuhause annehmen wird.

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