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ROTMILAN IN NOT Die Greifvogelstation arbeitet eng mit dem Tierrettungsdienst zusammen. Full view

ROTMILAN IN NOT

Weil er in einem Klärbecken in Winterthur festsass, musste ein Rotmilan vom Tierrettungsdienst herausgeholt werden. Anschliessend wurde er zu uns in die Greifvogelstation gebracht, wo der an sich gesunde Vogel sich von den Strapazen erholen konnte.

Es ist die Geschichte eines besonderen Pechvogels: Ein Spaziergänger entdeckte in einem Klärbecken in Winterthur einen Rotmilan, der anscheinend flugunfähig auf einer Metallabschrankung sitzt. Nachdem er ins Wasser gefallen ist, konnte er offenbar nicht mehr davonfliegen. Wie er dorthin geraten ist, ist nicht bekannt. Schwarzmilane jagen oft an Gewässern – ihre grösseren Verwandten, die Rotmilane, jedoch eher weniger. Glück im Unglück brachte eine Mitarbeiterin des Tierrettungsdienstes: Sie konnte ihn mit Hilfe eines Netzes herausfischen. Nach seiner Rettung brachte die Tierrettung ihn zu uns in die Greifvogelstation, wo er untersucht und in einer Pflegebox untergebracht wurde. Mittlerweile hat er sich erholt und darf nun noch bis zu seiner Freilassung in der grossen Flug-Voliere seine Muskeln aufbauen.

Neben dem oben genannten Rotmilan haben wir momentan noch vier weitere seiner Artgenossen bei uns in der Station. Rotmilane sind die drittgrössten Greifvögel der Schweiz. Zusätzlich belegen sie einen weiteren dritten Platz: Letztes Jahr waren sie nämlich unsere dritthäufigsten Patienten nach Turmfalken und Mäusebussarden.

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