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VERGIFTUNG: TAUBENZÜCHTER VERURTEILT Wanderfalken wie dieser sind oftmals das Ziel von Attentaten auf die Greifvögel. Sie sind in der Schweiz sehr selten, so gibt es nur noch etwa 300–400 Paare ihrer Art! Full view

VERGIFTUNG: TAUBENZÜCHTER VERURTEILT

Eine Taube mit Gift zu bestreichen, sie als Köder fliegen zu lassen, in der Hoffnung, dass ein Greifvogel anbeisst – unter anderem dafür wurde am 22.März ein Taubenzüchter vor dem Bezirksgericht Bülach zu einer Strafe verurteilt.

Das Motiv: Die Greifvögel, insbesondere Arten wie der Wanderfalke, gefährde die wertvollen gezüchteten Tiere der Taubenhalter. Der Verurteilte griff zu einem drastischen Mittel: Die Vergiftung. Mit der Verurteilung dieses Mannes wird wiederholt unterstrichen, dass solche Methoden vor dem Schweizer Gesetz nicht geduldet werden. Wir von der Greifvogelstation Berg am Irchel unterstützen diese Verurteilung selbstverständlich und hoffen auf eine Signalwirkung: Tiere zu opfern und damit anderen Vögeln erheblichen Schaden zuzufügen, kann in keiner Weise eine «Lösung» sein.

Wir behandelten in der Greifvogelstation Berg am Irchel bereits einige Vergiftungsopfer und sind Teil der Arbeitsgruppe, welche die Verfolgung von Vergehen gegen die Greifvögel in der Schweiz behandelt. Oftmals ist es leider so, dass die Greifvögel keine Überlebenschance mehr haben, da das Gift schnell und effektiv wirkt. Greifvögel sind in der Schweiz stark geschützt, sodass jegliche Verfolgungen gegen diese Tiere per Gesetzt bestraft werden.


> Medienmitteilung von BirdLife Schweiz zum aktuellen Fall
> Was kann man machen, wenn man einen Greifvogel findet?