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VOGELSCHUTZ IN DER GREIFVOGELSTATION In der Greifvogelstation werden verschiedene Nistkästen zum Verkauf angeboten. Full view

VOGELSCHUTZ IN DER GREIFVOGELSTATION

Die Greifvogelstation betreut verletzte und schwache Vögel, immer mit dem Ziel, die Arten zu erhalten und möglichst ganzheitlichen Natur- und Artenschutz zu betreiben. Viele Vogelarten sind weltweit bedroht. Sei es durch die Veränderung des landwirtschaftlichen Anbaus oder durch die Auswirkungen des Klimawandels. Deshalb gilt es allen Vögeln – nicht nur Greifvögeln und Eulen –  auch in der Schweiz Schutz zu bieten.

Die gegenwärtig grösste Bedrohung für allerlei Vögel ist der Nahrungsmangel, welcher durch die Veränderung des landwirtschaftlichen Anbaus hervorgerufen wurde. Deshalb ist es sinnvoll, dass man den Tieren im Winter Futter bereitstellt. Futter kann man, nebst dem Anbieten von gängigen Körnern, auch zum Beispiel durch eine Heckenpflanzung erzeugen. Die Hecke kann den Vögeln als Brutplatz und als Futter dienen.

Es ist wichtig, dass den Tieren auch Brut- und Nistplätze zur Verfügung gestellt werden. Deshalb haben wir rund um die Station zahlreiche Brutkästen installiert, welche glücklicherweise auch genutzt werden. So in der Vergangenheit zum Beispiel geschehen, als ein Kleiber eines Frühlings Junge in unserem Brutkasten brütete. Die Nistkästen bieten wir zudem zum Verkauf an. Eine weitere Massnahme zum Tierschutz haben wir letztes Jahr fertiggestellt: Der Bau einer Trockenmauer. Diese bietet verschiedenen Lebewesen Unterschlupf, unter anderem eben auch den Vögeln. Wir bieten damit Mauerbrütern, wie dem Rotschwanz, einen Nistplatz an.

> Die Gefährdung von Greifvögel und Eulen
> Forschung und Schutz in der Greifvogelstation