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VOLLE STATION WEGEN UNWETTER Er wurde aus dem Nest geweht – ein junger Schwarzmilan, eingeliefert am 23. Juni 2021. Full view

VOLLE STATION WEGEN UNWETTER

Ein aussergewöhnlich gewitterreicher Juni führt dieses Jahr zu vielen Behandlungen von  «Sturmopfern» in der Station.

Es windet Nester von den Bäumen, Blitze schlagen ins Gehölz ein, Stämme spalten sich oder ganze Bäume fallen um. Küken oder Jungvögel, die nicht fliegen können, werden aus dem Nest geweht oder landen samt diesem unsanft am Boden. Die Elterntiere fliegen davon und können sich nicht mehr um den verunglückten Nachwuchs kümmern. Glück hat, wer dann von aufmerksamen Spaziergänger*innen gefunden wird.

In den letzten paar Wochen wurden zahlreiche Jungvögel mit diesem Schicksal zu uns gebracht. Oft sind die noch flugunfähigen Tiere zwar unsanft gelandet, zogen sich jedoch keine weiteren Verletzungen zu. Unsere Aufgabe ist es, die Sturmvögel in den folgenden Tagen und Wochen aufzuziehen. Sie werden alle mehrmals täglich gefüttert. Die meisten kommen ohne Medikamente aus. In ein paar Tagen bis Wochen werden sie wieder frei sein.

> Bitte helfen Sie uns, den Ansturm an Sturmvögeln zu meistern. Herzlichen Dank für Ihre Spende!
> Das News-Portal «Züri-Ost» berichtet über zwei weitere vom Wind verwehte Störche.