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ZWEI TAGE IM ZEICHEN DES VOGELS Mehrere Vorträge wurdem zum Steinkauz gehalten, ein extrem seltener Patient in der Greifvogelstation Berg am Irchel. Full view

ZWEI TAGE IM ZEICHEN DES VOGELS

Die Greifvogelstation Berg am Irchel nahm im Januar an der Mitarbeitertagung der Vogelwarte Sempach teil. Die Station hat dabei einiges gelernt– unter anderem Wissenswertes über die Bartgeier und Steinkäuze in der Schweiz.

Bartgeier
Erfreulich ist, dass die Wiederansiedelung der Bartgeier in den Schweizer Alpen erfolgreich zu sein scheint. Vor 100 Jahren noch ausgestorben, brüten diese Tiere heute wieder in der Schweiz. Dass wir in der Greifvogelstation Berg am Irchel jemals einen Bartgeier behandeln werden, ist jedoch ziemlich unwahrscheinlich. Die Tiere leben weit weg.

Steinkauz
Des Weiteren wurden Bemühungen angesprochen, um den Bestand der extrem seltenen Steinkäuze in der Schweiz zu sichern. Intensivierte Fördermassnahmen sollten den seltenen Kauz vermehrt schützen. Das zeigt exemplarisch auch ein vorgestelltes Forschungsprojekt, welches die Überlebensraten von Steinkäuzen unter die Lupe nahm. Die Überlebensrate erwachsener Steinkäuze ist demnach höher, wenn sie in einem Jagdgebiet brüten, welches über ein reiches Futterangebot verfügt.

Diese Mitarbeitertagung der Vogelwarte Sempach fand in diesem Jahr zum Thema «Leben und Überleben» statt. Die Greifvogelstation Berg am Irchel nimmt seit Jahren am Beringungsprogramm der Vogelwarte teil. Deshalb besucht der Leiter der Station, Andi Lischke, immer wieder die jährliche Tagung, trifft dabei Berufskolleginnen und –kollegen und sammelt wertvolle Inputs für die alltägliche Arbeit.

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