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Gefährdung

Der Lebensraum der Greifvögel und Eulen wird durch Zersiedelung der Landschaft, zunehmenden Strassenverkehr, Lichtverschmutzung, aber auch durch intensive Landwirtschaft immer mehr eingeschränkt. Greifvögel und Eulen stehen unter Schutz – trotzdem steht mehr als die Hälfte der heimischen Arten auf der roten Liste. Sie brauchen unsere Hilfe!

Verletzungen durch Kollisionen

Viele Greifvögel kollidieren mit Autos und Zügen, prallen an Glasscheiben oder verletzen sich an Weidezäunen und Stromleitungen. Werden die Tiere gefunden, kommen sie mit verletzten Flügeln und Beinen oder mit Hirnerschütterungen zu uns in die Station.

Hunger durch die knapper werdenden Beutetiere

Durch die immer intensiver werdende Landwirtschaft nimmt der Bestand an Mäusen und anderen Kleingetier stark ab. Diese sind jedoch der Hauptbestandteil des Speiseplans von vielen Greifvogelarten. Sie leiden deshalb vor allem im Winter Hunger und sind teilweise so stark geschwächt, dass sie nicht mehr fliegen können oder gar sterben. Aber auch im Frühling und im Sommer kann es sowohl bei andauernder Hitze als auch während längerer Schlechtwetterperioden zu Futtermangel kommen.

Störung durch Menschen

Während der Brut und Aufzucht von Jungvögeln stören Menschen die Greifvögel durch Freizeitaktivitäten im Wald und im Gebirge. Brütende Eltern verlassen dann das Nest und lassen ihre Brut zurück. Zurückgelassene Jungtiere fallen auf der Suche nach ihren Eltern und Futter aus dem Nest. Einmal aus dem Nest gefallen, fallen Jungvögel Füchsen und anderen Wildtieren zum Opfer oder verhungern.