Gefährdung

Der Lebensraum der Greifvögel und Eulen in der Schweiz ist durch die Zersiedelung der Landschaft, den Strassenverkehr, die Lichtverschmutzung und die intensive Landwirtschaft stark unter Druck.

Gefahren für Greifvögel und Eulen

Kollisionen

Viele Greifvögel kollidieren mit Autos oder Zügen, prallen in Glasscheiben oder verletzen sich an Weidezäunen oder Stromleitungen. Werden die Tiere gefunden, kommen sie mit verletzten Flügeln und Beinen oder mit Gehirnerschütterungen zu uns. Wir diagnostizieren dann oftmals Brüche, Prellungen und/oder Traumata.

 

Störungen

Während der Brut- und Aufzuchtzeit im Frühling und Sommer stört der Mensch durch sein Freizeitverhalten in der Natur oftmals Vögel. Brütende Eltern verlassen das Nest und lassen ihre Brut zurück. Zurückgelassene Jungtiere fallen auf der Suche nach ihren Eltern und Futter aus dem Nest. Einmal aus dem Nest gefallen, sind Jungvögel leichte Beute für Wildtiere oder verhungern. Mit viel Glück werden sie gefunden und zu uns gebracht.

 

Hunger und Schwäche

Durch die immer intensivere Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen sind Beutetiere wie Mäuse in der Schweiz oftmals knapp. Diese sind jedoch der Hauptbestandteil des Speiseplans vieler Greifvogelarten. Diese leiden vor allem im Winter häufig Hunger und sind teilweise so stark geschwächt, dass sie nicht mehr fliegen können oder gar sterben. Aber auch im Frühling und im Sommer kann es sowohl bei andauernder Hitze als auch während längerer Schlechtwetterperioden zu Futtermangel kommen.

Die Diagnosen unserer Patienten

Aktuelles

Bleib gesund!

Ein Wanderfalke wurde mit einer Bleivergiftung in die Station eingeliefert. Erfahren Sie, wir wir ihm helfen konnten.

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