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NACHWUCHS BEI DEN SCHLEIEREULEN In der Fotofalle: Sechs Eier und das Schleiereulen-Elternpaar. Full view

NACHWUCHS BEI DEN SCHLEIEREULEN

Der Frühling ist da und damit ist auch die Brutzeit der Eulen gekommen. Im Stall neben der Greifvogelstation Berg am Irchel brüten derzeit ehemalige Pfleglinge der Station.

Die Geschichte begann im letzten Jahr: Eine Schleiereulen wurde schwach und unterernährt in die Station eingeliefert. Vorsichtig wurde sie aufgefüttert und aufgezogen und konnte im Anschluss in den Nistkasten im Dachstock des benachbarten Bauernhofs gesetzt werden. Der Kontrollblick einige Tage danach bewies: Die Schleiereule ist weggezogen.

Einige Monate später dann die Überraschung: Es scheint sich was zu tun im Nistkasten! Und tatsächlich: Die Schleiereule ist zurückgekehrt und brütet nun dort ihre Eier.
Ab dem 28. Februar wurden die Eier nacheinander gelegt und die ganze Brutzeit vom Weibchen nicht verlassen. Das Männchen versorgte in dieser Zeit das Weibchen mit Futter.

Küken

In der gleichen Folge wie das Legen der Eier erfolgte, schlüpften gut einen Monat später sechs Küken, die von unterschiedlicher Grösse und Gewicht sind. Jetzt wird ihr Gefieder wachsen und bald werden sechs muntere und wache Küken ihre Schnäbel aus der Box strecken.

Schleiereulen-Küken bleiben in ihrer Brutstätte bis sie fliegen können, was 60–80 Tage dauert. Damit unterscheiden sie sich von anderen heimischen Eulenarten, welche ihr Nest früher verlassen und dann als sogenannte Ästlinge im Gebüsch oder auf dem Waldboden zu finden sind. Die Greifvogelstation beobachtet diesen Nachwuchs, greift jedoch nicht in die Arbeit der Elterntiere ein.

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